Kochkurs in Hannover

Freitagabend in einem Hinterhof in Linden: Erstmal ein Sekt zum Ankommen. Aber dann geht es schnell, Kochschürzen umbinden, kurze Einführung und los: Ich wurde zu einem Kochkurs bei minzblatt eingeladen, einer kleinen, sympathischen Kochschule in Hannover. Umgeben von Weinregalen, Industrie-Style – ich fühle mich direkt wohl. Auf der to-cook-Liste für den Abend: acht peruanische Gerichte.

Wir sind an dem Abend zehn Leute, eine super Größe für einen Kochkurs. Die Kochschule ist eher klein, ich komme schnell mit den anderen ins Gespräch, wir tauschen uns über die Rezepte aus, jeder schnappt sich eins. Die Verteilung läuft intuitiv, ich bin im #TeamNachtisch, bekomme viele Kniffe, Tipps und Tricks mit, auch über die anderen Gerichte. Das liegt vor allem an Maria, der Köchin des Abends. Sie hat peruanische Wurzeln, liebt das Kochen und erzählt ganz nebenbei von kulinarischen Traditionen, typisch peruanischen Zutaten (Ei! Kartoffeln! Scharf!) und Geschmäckern der aufregend abwechslungsreichen Küche. Landestypische Getränke müssen natürlich auch sein, zumindest steigen wir mit einem Pisco Sour ein, gemixt von Nils.

Jung, kreativ, bunt: Kochkurse bei minzblatt

Nils und seine Frau Sarah sind die Betreiber der minzblatt Kochschule, die beiden sind schon eine Weile im Catering (auch sehr zu empfehlen!) unterwegs gewesen, bevor sie Anfang 2019 ihr Angebot um die Kochkurse erweitert haben. Die beiden sind super nett, jung und ich bin ein Fan des authentisch-kreativen Konzepts: Es gibt so vielfältige Kochkurse, ich möchte mich einmal rund um die Welt kochen: tunesisch, türkisch, israelisch, marokkanisch oder auch italienisch mit Weinprobe: Jeder Kurs bietet Einblick in die jeweilige Kultur der Landesküche. Die Köchinnen und Köche haben immer einen besonderen Bezug zu den Regionen und bringen ihre eigenen Geschichten und Erfahrungen ein.

Kulinarische Reise durch Peru

Wir schnibbeln, rühren, schmecken ab, mehr oder weniger streng nach Rezept. Dabei trinken wir den ein oder anderen Wein, werden perfekt umsorgt vom minzblatt-Team. Am Ende stehen alle von uns zubereiteten Leckereien auf einer langen Tafel, schön gedeckt, mitten drin. Eine wahnsinnig vielfältige Auswahl an Speisen, vegetarische Vorspeisen, Ceviche mit Fisch, Lomo Saltado und Aji de Galina mit Fleisch, von deftig bis fein, mild bis scharf, für jeden ist etwas dabei. Das süße Ende ist dann noch ganz schön üppig, die kleinen Milchtörtchen mit Sahne aber sehr saftig und die Kürbis-Süßkartoffel-Ringe würzig-lecker, dazu Mangoeis. Wir lassen den Abend etwas länger ausklingen als geplant, auch Nils setzt sich nochmal dazu, bevor wir uns glücklich-satt auf den Heimweg machen. Das Beste: Jeder durfte sich noch Reste einpacken, so dass die kulinarische Reise nach Peru auch zu Hause noch ein bisschen nachwirkt…

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