Ein Tag in Rotterdam

Nach dem eher schnuckeligen Utrecht hat mich Rotterdam im ersten Moment erschlagen. Wolkenkratzer, modern, voll, dynamisch. Gleichzeitg mochte ich es auch sofort, irgendwie wie ein Mini New York, voller Konstraste und Leben.

Auch in Rotterdam ist es sehr sinnvoll, das Auto in einem Park + Ride am Stadtrand abzustellen. Wir hatten uns eins rausgesucht, das eine gute Verbindung mit der Bahn zum Hotel hatte (unter 10 Minuten), am Parkhaus angekommen haben wir dann aber im Wohngebiet kostenlos geparkt – sonntags anscheinend kein Problem.

Übernachten in Rotterdam

Wir haben uns in Rotterdam für ein Hotel auf der „anderen“ Seite der Erasmusbrücke entschieden, modern und günstig. Die Lage hat mir gut gefallen, ein bisschen Hamburg-Hafencity-mäßig und innerhalb von 20 Minuten ist man von dort auch zu Fuß in der Innenstadt. Natürlich immer einmal über die berühmte Brücke, klar.

 

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Foodie heaven: Die Markthalle Rotterdam

Wo zieht es einen Foodie wie mich als erstes hin? Klar, in die Markthalle. Sie ist zunächst vor allem ein architektonisches Highlight, von innen wie von außen. Drinnen gibt es dann allerlei lokale und interationale Köstlichkeiten, wir haben uns einmal durchprobiert: Kroketten mit komischer Füllung (nicht so mein Fall), mexikanische Quesedillas (nomnom), türkische Gözleme (beste!) und leckeres Eis.

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Gut gestärkt muss man als nächstes direkt nebenan natürlich die Kubushäuser anschauen. Sehr cool, aber für mich auch ein bisschen komisch – mir fehlt das räumliche Vorstellungsvermögen mir auszumalen, wie genau man eigentlich darin lebt und wie man wohl ein Regal aufstellen würde?!

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Hip, hipper, Witte de Withstraat

Das schöne an Instagram ist, dass mir viele Leute nach der Ankündigung, dass ich nach Rotterdam fahren würde, Tipps geschickt haben. Darunter auch diesen: Die hipster-Restaurants findest du auf der Witte de Withstraat. Ok! Dann ab dahin und yes: Ein cooler Laden neben dem anderen, entsprechendes Publikum und wir sind sowieso ready für ein Päuschen bei nicht so leckerem Vino (aber hey, die Atmo zählt!) und einem IPA.

So langsam setzte bei mir dann eine Sightseeing-Erschöpfung ein, dazu gesellte sich ein kleiner Hunger und der Wunsch, mal kurz Beine hochzulegen. Also: Ab ins Hotel und danach zum Abendessen. Wie gefühlt alles in den Niederlanden hatte auch dieses Restaurant ziemlich coolen Style, das Essen war lecker.

Zum Tagesabschluss hat es uns dann noch in die Foodhallen verschlagen, die im gleichen Gebäude wie unser Hotel liegen. Das ist eine Art mega-coole-Foodtruck-Markthalle, die bis nachts geöffnet hat. Wir haben uns zuerst noch einen kleinen Nachtisch gegönnt, bevor natürlich an der Gin and Wine Bar die lokalen Gin-Spezialitäten verkostet werden mussten. Und das beste: Eine Partie Tischtennis gab’s gratis oben drauf.

Fazit: Ein toller Trip, erst das beschauliche Utrecht und dann das mondäne Rotterdam. Ein Tag mehr in Rotterdam wäre toll gewesen, um  noch ein paar Museen anzuschauen und eine Hafenrundfahrt zu machen (was wir übrigens versucht haben und am Motorschaden des Boots gescheitert sind). Nicht zu weit von Hannover und doch eine ganz andere Welt – I like.

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